Meldung vom 19.08.2026

FACC setzt Wachstumskurs fort: Umsatz und Ergebnis legen deutlich zu – EUR 120 Millionen Investitionen für weiteres Wachstum

Luftfahrtboom sorgt für Rückenwind – Umsatz steigt im 1. Halbjahr 2026 um 8,6 % auf EUR 526 Mio., EBIT verbessert sich um 38 % – Konzernumsatz von über einer Milliarde für das Gesamtjahr 2026 bestätigt sich.

Die FACC AG setzt ihren erfolgreichen Wachstumskurs im 1. Halbjahr 2026 konsequent fort und steigert den Konzernumsatz gegenüber dem Vorjahreszeitraum um 8,6 % auf EUR 526,3 Mio. (1. Halbjahr 2025: EUR 484,7 Mio.). Gleichzeitig verbessert sich das operative Ergebnis (EBIT) um 38 % auf EUR 25,3 Mio. (1. Halbjahr 2025: EUR 18,4 Mio.). Die EBIT-Marge erhöht sich von 3,8 auf 4,8 %.

Damit wächst FACC zum Teil nicht nur schneller als einige Mitbewerber, sondern verbessert gleichzeitig nachhaltig ihre Profitabilität. Wesentlichen Anteil daran hat das 2024 gestartete Effizienzprogramm CORE, das sowohl die Kostenstruktur generell als auch die Produktivität des Unternehmens nachhaltig verbessert.

„Wir wachsen nicht nur beim Umsatz, sondern steigern in einem fordernden Umfeld gleichzeitig unsere Ertragskraft. Das zeigt, dass unsere Strategie greift. Mit jeder Verbesserung unserer Prozesse schaffen wir die Grundlage für langfristig profitables Wachstum und kommen unserem Ziel einer EBIT-Marge von über 8 % konsequent näher“, bestätigen CEO Robert Machtlinger und CFO Florian Heindl. 

Globale Luftfahrt bleibt Wachstumsmotor

Getragen wird die positive Entwicklung von einer weltweit anhaltend hohen Nachfrage nach neuen Verkehrsflugzeugen. Airbus, Boeing, COMAC und Embraer planen im Jahr 2026 gemeinsam ca. 1.700 neue Flugzeuge an ihre Kunden auszuliefern. Gleichzeitig umfasst der weltweite Auftragsbestand der Airlines mittlerweile 18.216 fest bestellte Flugzeuge – ein Produktionsvolumen, das die zivile Luftfahrtindustrie für viele Jahre auf hohem Niveau auslasten wird.

Als Entwicklungspartner und Lieferant aller großen internationalen Flugzeug- und Triebwerkshersteller profitiert FACC unmittelbar von dieser Entwicklung. Nahezu jedes moderne Passagier- und Geschäftsreiseflugzeug enthält heute Leichtbaukomponenten aus Oberösterreich – von Strukturbauteilen über Triebwerkskomponenten bis hin zu hochwertigen Kabinensystemen aber auch Passagier- und Logistikdrohnen.

120 Millionen Euro Investition stärkt den Standort Oberösterreich

Zur weiteren Steigerung der Fertigungsraten aller bestehenden Projekte sowie zur Erschließung neuer Kundenprojekte wurde im 1. Halbjahr 2026 die Entscheidung getroffen, EUR 120 Mio. in die Errichtung eines neuen Hightech-Werks am Standort St. Martin (Oberösterreich) zu investieren.

Parallel dazu treibt das Unternehmen die Digitalisierung konsequent voran. Im 1. Halbjahr 2026 investierte FACC weitere EUR 6,0 Mio. in Automatisierungs- und Digitalisierungstechnologien. Ziel ist es, Produktionsprozesse effizienter zu gestalten, die Qualität weiter zu erhöhen und den Anteil manueller Tätigkeiten kontinuierlich zu reduzieren.

Starke Finanzbasis schafft Spielraum für weiteres Wachstum

Neben Umsatz und Ergebnis entwickelten sich auch die Finanzkennzahlen positiv. Der operative Cashflow konnte gegenüber dem Vorjahr weiter verbessert werden. Gleichzeitig reduzierte sich die Nettoverschuldung deutlich von EUR 218,7 Mio. auf EUR 182,7 Mio. Damit stärkt FACC ihre finanzielle Basis und schafft zusätzlichen Spielraum für die geplanten Investitionen und das weitere Wachstum.

Umsatzmilliarde im Jahr 2026 erwartet

Trotz geopolitischer Unsicherheiten – insbesondere im Nahen Osten – beurteilt das Management die Marktentwicklung zwar als „herausfordernd“, aber weiterhin für die Luftfahrtindustrie positiv. Auf Basis der aktuellen Nachfrage konkretisiert das FACC-Management den Ausblick für das Geschäftsjahr 2026.

Das Management erwartet ein Umsatzwachstum zwischen 10 % und 15 % und damit erstmals einen Jahresumsatz von über einer Milliarde Euro. Gleichzeitig wird sich die Profitabilität weiter verbessern. Für das Gesamtjahr wird eine EBIT-Marge zwischen 5,25 und 6,25 % erwartet.

„Die Luftfahrtindustrie steht vor einem Wachstumsschub. Man geht davon aus, dass sich die Zahl der Flugpassagiere in den kommenden zwanzig Jahren mehr als verdoppeln wird. Mit unseren Investitionen in neue Produktinnovationen, Kapazitäten, Automatisierung und neue Technologien schaffen wir die Voraussetzungen, damit FACC in Zukunft einer der weltweit führenden Entwicklungspartner der Luftfahrtindustrie ist. Gleichzeitig setzen wir mit unserer Investition ein klares Bekenntnis sowohl zum Wirtschafts- und Industriestandort Oberösterreich als auch zum weiteren Ausbau unseres globalen Fertigungsnetzwerks“, so CEO Robert Machtlinger.

Halbjahreskennzahlen 2026 im Überblick

  • Umsatz: EUR 526,3 Mio. (+8,6 %)
  • EBIT: EUR 25,3 Mio. (+38,0 %)
  • EBIT-Marge: 4,8 % (1. Halbjahr 2025: 3,8 %)
  • Investitionen in Automatisierung und Digitalisierung: EUR 6,0 Mio.
  • Investition neues Werk St. Martin: EUR 120 Mio.
  • Nettoverschuldung: EUR 182,7 Mio. (1. Halbjahr 2025: EUR 218,7 Mio.)
  • Ausblick 2026: Umsatzwachstum 10 - 15 %, erstmals über EUR 1 Mrd. Umsatz, EBIT-Marge 5,25 - 6,25 %
Über FACC

Die FACC AG zählt zu den weltweit führenden Aerospace Unternehmen und entwickelt, designt und fertigt fortschrittliche Leichtbausysteme für die Luft- und Raumfahrt. Als Technologiepartner aller großen Hersteller arbeitet FACC gemeinsam mit ihren Kunden an Lösungen für die Luftfahrtindustrie sowie an Anwendungen von Passagier- und Logistikdrohnen. Weltweit startet jede Sekunde ein Luftfahrzeug mit FACC-Technologie an Bord. Im Geschäftsjahr 2025 erzielte FACC einen Jahresumsatz von 984,4 Mio. €. Weltweit werden über 4.000 Mitarbeiter*innen aus über 50 Nationen an 15 internationalen Standorten beschäftigt. Das Unternehmen notiert an der Wiener Börse. Für weitere Informationen besuchen Sie bitte facc.com.

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Jakob Reichsöllner-Frischling
Jakob Reichsöllner-Frischling, MA
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